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Hilfe aus dem Lebensumfeld

Hilfe aus dem Lebensumfeld
Trauer trifft den ganzen Menschen. Nicht nur, dass seelischer Kummer körperliche Symptome wie Müdigkeit oder Kraftlosigkeit nach sich ziehen kann; der Verlust eines lieben Menschen verändert das gesamte gewohnte Lebensumfeld.

Viele Menschen gehen aus Unbeholfenheit oder anderen Gründen auf Distanz zu den Hinterbliebenen. Aber gerade jetzt bräuchten diese Hilfe bei den vielen Aufgaben, die nun anstehen. Dabei dreht es sich sehr oft um ganz praktische handfeste Dinge: den Einkauf, die Wäsche, das Essen, Formulare und Finanzen, etc. Hier können Freunde und Verwandte wichtige Unterstützung leisten.

Durch den Tod gerät das Beziehungsgeflecht der Personen um den Verstorbenen herum durcheinander. Mit dem Verlust des einen Menschen reduzieren sich auch die Kontakte zu denen, die gerade durch den Verstorbenen in Beziehung zu den Übrigen traten.

Je anonymer unsere Lebensbereiche werden, desto weniger kann das Umfeld verstehen, warum sich jemand plötzlich so anders verhält. Orte mit fester überschaubarer Sozialstruktur binden Zurückbleibende meist wieder besser ein. Auch Kirchengemeinden oder Vereinsbindungen bieten Möglichkeiten vielfältiger und praktischer Hilfen an. Fragen sie dort nach konkreten Angeboten.

Allein ein neuer zeitlicher Rhythmus kann von den Hinterbliebenen als problematisch wahrgenommen werden. Hier ist eine Neugliederung des Tages mit festen Strukturen wichtig.

Wo der Verstorbene einen Teil der Aufgaben erledigte, müssen sie sich den Aufgaben nun selbst stellen: Fragen Sie andere Menschen konkret um Hilfe, wenn Sie nicht weiter kommen.

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