Startseite | Bestattungsthemen vor dem Hintergrund von Ökologie und Nachhaltigkeit | Urnen

Urnen

Abbaubare Gefäße - von schlicht bis edel 
Ökourne Ökologisch sinnvolle Urnen lösen sich ohne Giftstoffe freizusetzen im Boden auf. Solche Urnen bestehen z.B. aus Pappe, Holz, Keramik oder Kartoffelstärke. Hübsch bunte Varianten sind auch in Filz erhältlich. Bambus oder Glas werden ebenfalls als ökologische Materialien am Markt angepriesen. In Bestattungswäldern ist die Verwendung von Biournen aus abbaubaren Materialien in der Regel Pflicht. Daher gibt es bereits ein großes Angebot solcher Urnen am Markt.

Ein schonender Umgang mit natürlichen Ressourcen sollte bei der Beschaffung der Urnenmaterialien ebenso eine Rolle spielen wie Regionalität, was lange Transporte verhindern hilft. Verbraucher können bei der Auswahl nach Umweltsiegeln fragen, wie etwa dem bekannten FSC-Siegel für nachhaltige Holzwirtschaft. Für Holzprodukte sind solche Siegel besonders wertvoll, bei denen Herbizide und Monokultur als tabu eingestuft werden. Ebenso können sich Produkte durch den Verzicht auf Lacke oder lösemittelhaltige Leime auszeichnen.

Auf den Ständen der Urnenanbieter bei Bestattungsfachmessen nehmen Ausstellungen von Biournen von Jahr zu Jahr größeren Raum ein. Das ist gut für die Umwelt und im Endeffekt auch gut für den Geldbeutel des Verbrauchers, denn das große Angebot hält auch einfache Modelle bereit.

Für die Urnenbeisetzung auf einem Friedhof wird in der Regel die Aschekapsel mit der Asche des Verstorbenen in die Schmuckurne, die sich die Hinterbliebenen ausgesucht haben, eingesetzt. Aschekapseln bestehen aus einem dünnen Weißblech, das im Boden auf Dauer verrostet. Ob sich die Kapsel innerhalb der jeweiligen Grabnutzungsdauer komplett aufgelöst hat, ist abhängig von der Bodenbeschaffenheit des Friedhofes. Friedhofsverwalter vor Ort können für ihren Friedhof Auskunft geben.

Derzeit wird übrigens unter Fachleuten engagiert über das Thema "Umweltverträglichkeit von Totenaschen" diskutiert. Solange keine eindeutigen wissenschaftlichen Ergebnisse vorliegen, gilt die Totenasche nicht als hoch belasteter Sondermüll.



Bewertung: 341 Leser fanden den Artikel hilfreich.
Klicken Sie bitte links auf auf den Button, wenn Ihnen der Artikel hilfreich erscheint.