Startseite | Grabgestaltung | Grabpflege | Friedhofsgärtner

Friedhofsgärtner

Friedhofsgärtner
Wenn Sie das Grab nicht selbst pflegen, können Sie einen Friedhofsgärtner beauftragen, zum Beispiel im Rahmen eines Jahresgrabpflegevertrages. Der Betrieb übernimmt dann für den Verlauf des Jahres die Pflege des Grabes. Dauergrabpflegeverträge sind ebenso möglich. Diese beziehen sich auf einen längeren Zeitraum, zum Beispiel die gesamte Ruhefrist eines Grabes von 15, 20 oder mehr Jahren. Viele Menschen schließen solche Verträge auch schon zu Lebzeiten für die spätere Pflege ihres eigenen Grabes ab. Dafür im Vorfeld bezahlte Summen sollten unbedingt bei einer Treuhandstelle hinterlegt werden, damit das Geld auf jeden Fall sicher verwahrt ist, z.B. bei einer Insolvenz des Gärtnerbetriebs.

Der Preis ist im Wesentlichen abhängig von der Grabgröße, der Anzahl der Saisonblumen und davon, wie oft im Jahr das Blumenbeet erneuert wird. Entscheidend ist auch die Anzahl der Pflegedurchgänge pro Jahr. Zu unterscheiden sind Pflegedurchgänge jede Woche, alle 14 Tage, monatlich und sechswöchentlich. Üblich ist, dass auch Gebinde/Gestecke zu Gedenktagen im Vertrag enthalten sind. Achten Sie ausdrücklich darauf, ob das regelmäßige Gießen des Grabes Teil der Vereinbarung ist.

Vergleichen Sie deshalb Preise und Leistungen und holen Sie nach Möglichkeit vor Abschluss des Vertrages Preisvergleiche bei mehreren Gärtnereien ein. Lassen Sie sich einen verbindlichen, schriftlichen Kostenvoranschlag erstellen.

Ein Tipp, um einen guten Friedhofsgärtner zu finden: Schauen Sie sich die Gräber auf dem Friedhof an und suchen Sie nach welchen, die Ihnen gut gefallen und die eine sorgfältige Pflege erkennen lassen. Üblicherweise sind alle Gräber, die von einem Friedhofsgärtner gepflegt werden, mit einem kleinen Schild oder einer kleinen Plakette versehen, worauf der Name des Betriebs vermerkt ist.

Bewertung: 545 Leser fanden den Artikel hilfreich.
Klicken Sie bitte links auf auf den Button, wenn Ihnen der Artikel hilfreich erscheint.