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Alternative Gestaltungsideen

Die Verwendung einer Schicht Kies hält die Grabfläche für längere Zeit unkrautfrei, da ungewünschte Pflanzen nur schlecht dort wurzeln können. Einen ähnlichen Effekt erzielt man mit einer dicken Schicht aus Rindenmulch. Beides, Rindenmulch und Kies sind in vielerlei Farben und Färbungen erhältlich - so können effektvolle Flächen und Muster entstehen. Hierbei versprechen professionelle Grabgestalter, wie etwa Friedhofsgärtner Unterstützung. Das Prinzip sehen Sie in der Galerie von "Memento Grabgestaltung". In jedem Fall sollte aber vorher die Friedhofssatzung auf etwaige Gestaltungsregelungen überprüft werden.

Abdeckende Steinplatten können die zu pflegenden Bereiche eines Grabes verkleinern und damit den Pflegeaufwand minimieren. Solche Grababdeckungen sind nicht auf jedem Friedhof erlaubt, da sie letztlich Teile des Friedhofs versiegeln und eine Versickerung von Regenwasser nicht zulassen.

Kleine Liegesteine sind vor allem auf Urnengräbern eine gute und vielfach kostengünstige Alternative zu stehenden Grabmalen, insbesondere da eine Fixierung von Liegesteinen in Betonfundamenten nicht nötig ist. Man kann also gegebenenfalls ein Grabmal selbst "versetzen". Achtung: auch Liegesteine müssen von der Friedhofsverwaltung genehmigt werden.

Bodendecker geben die Möglichkeit, dichte, teppichartige Bepflanzungen auf dem Grab vorzunehmen - ein Thema, das gegenwärtig auf den Bundes- und Landesgartenschauen häufig anzutreffen ist. Gekonnt ausgeführt entstehen so hübsche farbige Muster und plüschartige Oberflächen.

Je nachdem, was die Friedhofssatzung erlaubt, wäre eine Grabeinfassung nicht nur aus Stein oder Buxbaum, sondern auch aus Metall denkbar.

Überhaupt erfreuen sich immer neue Materialien der Beliebtheit auf den Friedhöfen: Neben Stein- und Metallgrabmalen finden wir heute Glas- und Keramikapplikationen an den Grabmalen oder sogar Grabzeichen komplett aus Glas.

Auch erobern Recyclematerialien, wie etwa wiederverwertete Kunststoffe, allmählich die Friedhöfe in Form von Sitzbänken oder Grabmal-Schäften. Die moderne Umarbeitung alter Grabmale unterstreicht den Gedanken schonenden Umgangs mit natürlichen Ressourcen.

Professionelle Bewässerungssysteme halten die Grabbepflanzung auch in trockenen Perioden, z.B. in der Urlaubszeit, frisch. Einige Gießdurchgänge lassen sich so einsparen.

Mehrjährige Pflanzen wie etwa Stauden bringen jährlich viele Monate blütenreiche Abwechslung aufs Grab.

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